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Weiterbildung "Palliative Care für Pflegefachkräfte" erfolgreich abgeschlossen

Kreis Coesfeld. 17 Pflegefachkräfte aus Einrichtungen der ambulanten und stationären Alten- und Krankenpflege aus der Region haben in der vergangenen Woche ihre Weiterbildung für die Fachpflege Palliative Care an der carecampus Pflegeakademie beendet. Über ein Jahr erstreckte sich die Weiterbildung, die neben vier Wochen Präsenzunterricht die Erstellung einer Praxisarbeit mit Abschlusskolloquium umfasste.

Erhaltung von Lebensqualität am Lebensende und ein symptomarmes Sterben in Würde hat eine zentrale Bedeutung in der Palliativversorgung. Das von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin zertifizierte Konzept der Weiterbildung fokussiert neben der Vermittlung von Fachwissen die Entwicklung einer palliativen Haltung zur Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen.

Unterstützt wurde das Weiterbildungsangebot durch eine Förderung des Teilnehmerbeitrags durch den Verein Palliativnetz für den Kreis Coesfeld e. V.

Auch im kommenden Jahr wird die carecampus Pflegeakademie in Kooperation mit dem Palliativnetz Weiterbildungen zum Thema Palliative Care anbieten. Im Februar startet die Weiterbildung Palliative Care mit einem Umfang von 160 Stunden für Pflegefachkräfte.
Darüber hinaus wird es im kommenden Jahr erstmalig die Möglichkeit geben, an der carecampus Pflegeakademie eine multiprofessionelle Basisschulung Palliative Care im Umfang von 40 Stunden zu absolvieren. Diese Basisschulung richtet sich an Pflegende und Mitarbeitende anderer Berufsgruppen. Die Basisschulung fördert den interdisziplinären Austausch und bietet die Möglichkeit, Palliative Care kennen zu lernen, um zu einem späteren Zeitpunkt den zweiten Teil der Weiterbildung aufzustocken. Die Basisschulung wird im ersten und zweiten Halbjahr 2021 an der carecampus Pflegeakademie angeboten.

 

 

 

Auf dem Foto:
Akademieleiterin Birgit Leuderalbert und Kursleiterin Roswitha Scheele mit den Absolventen und Absolventinnen der Weiterbildung Palliative Care für Pflegefachkräfte

Erfolgreicher Abschluss in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung wird gebührend auf der Freilichtbühne gefeiert

Nach drei Jahren anspruchsvoller Ausbildung haben 28 motivierte Frauen und Männer ihr Examen in der Gesundheits- und Krankenpflege an der carecampus Pflegeakademie erfolgreich bestanden.

Die mehr als 2100 theoretischen Stunden sowie über 2500 Stunden differenzierter praktischer Ausbildung in den Einrichtungen der Christophorus-Trägergesellschaft ermöglichten fachlich hoch qualifizierte und menschlich gefestigte Pflegende auszubilden.

Innerhalb der drei Jahre wurde deutlich, dass die pflegerische Arbeit große Herausforderungen mit sich bringt, die besonders junge Menschen mit bislang unbekannten Themen konfrontiert. Der stetige medizinische Fortschritt, sowie die zahlreichen Veränderungen im Gesundheitswesen – gerade in den Zeiten der Corona-Pandemie-, führen gerade in den pflegerischen Berufen dazu, dass Qualifizierungen in unterschiedlichsten Bereichen notwendig werden.

Die vergangenen drei Monate waren geprägt von jeder Menge Lernen und Stress. Eine praktische, drei schriftliche sowie drei mündliche Abschlussprüfungen mussten gemeistert werden. Ein volles Programm, an dessen Ende nun der Erfolg für all die Mühen der letzten Jahre geerntet werden konnte.

Aufgrund der aktuellen Situation durften die frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger/Innen gemeinsam mit Angehörigen, Lehrenden, Praxisanleitern und weiteren wichtigen Personen der Christophorus-Trägergesellschaft sowie der carecampus Pflegeakademie ihren Abschluss auf der Freilichtbühne in Coesfeld feiern. Nach einem Dankgottesdienst unter Mitgestaltung des Christophorus-Chores und guten Wünschen der Geschäftsführung, Pflegedirektion, Mitarbeitervertretung, Schulleitung sowie eines Rückblickes der drei Jahre von Kathrin Schmittmann, durfte mit einem Glas Sekt angestoßen werden. Für musikalische Unterhaltung und gute Stimmung sorgte die carecampus-Band.

Der Kursleiter Volker Martschei berichtete zur Begrüßung „Ich bin stolz, Ihr Kursleiter zu sein und freue mich ganz besonders über die hervorragenden Ergebnisse der Examensprüfungen.“ Auch die Schulleiterin Vera Musholt betonte, dass auch die neuen Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen die vielfältigen Chancen zur Fort- und Weiterbildung nutzen sollten, um die ihnen anvertrauten Patienten professionell betreuen und pflegen zu können und in dem Bereich tätig sein zu dürfen – egal ob im Krankenhaus, im ambulanten Pflegedienst, in Beratungsstellen oder in anderen pflegerischen Settings, der sie am meisten begeistert. „Ganz besonders stolz können sieben Absolventinnen sein, die sehr gute Ergebnisse erzielten und dadurch die Möglichkeit für ein Stipendium haben. Diese finanzielle Unterstützung können sie sowohl für ein Studium als auch für Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen einsetzen, die gerade im pflegerischen Sektor sehr vielfältig angeboten werden.“

Ein Abschied für immer wird es für einige Auszubildende nicht werden. Zwei Drittel der Absolventen bleibt der Christophorus-Trägergesellschaft als neue examinierte Kollegen erhalten. Einige andere zieht es in die Ferne und sie werden ihren Tatendrang und ihr Können in anderen Einrichtungen und Institutionen einbringen und neue Erfahrungen sammeln. Einige wenige haben sich direkt im Anschluss für ein Studium entschieden, um ihr pflegerisches Wissen weiter zu vertiefen und vielleicht eines Tages als Berufspädagoge oder Gesundheitswissenschaftler ihr Wissen zu teilen und weitere Begeisterte für diesen großartigen Beruf zu finden.

Die staatliche Prüfung in der Gesundheits- und Krankenpflege haben bestanden:

Amelie Enk, Maria Große Pawig, Joya Große-Gehling, Eva Hallekamp, Lisa Heetpaß, Lisa Heilenkötter, Nicole Heskamp, Vincent Hilbing, Luisa Kahler, Luisa Kannen, Laurenz Kemper,  Sarah Kerkhoff, Alina Köning, Leonie Kortboyer, Matthias Kortüm, Vanessa Lobreyer, Sandra Maas, Gesa Sophie Mauch, Joyce Müller, Wengel Negede, Anna Lena Nienhaus, Anna Oing, Kathrin Schmittmann, Antonia Schraub, Angela Stegehake, Jule Vennes, Jule Wassing, Marie Wulfert

„Tragen und Getragen werden“ Ausbildung zum/-r examinierten Altenpfleger/-in an der carecampus Pflegeakademie in Dülmen erfolgreich absolviert.

Dülmen/Coesfeld: Die lang erwarteten Examenszeugnisse erhielten 22 Altenpflegeschüler/-innen vergangenen Freitag in der Maria Frieden Kirche in Coesfeld. Begleitet wurden sie von Glückwünschen durch die Schulleitung Julia Hayck und den Kursleiterinnen Dr. Ute Hamelmann und Mona Saalmann.

Unter dem Vorsitz der Bezirksregierung Münster legten die Altenpflegeschüler/-innen zuvor ihre staatlich anerkannte Prüfung in praktischen, schriftlichen und mündlichen Leistungsbereichen erfolgreich ab.

Pastoralreferentin Ruth Fehlker gratulierte im Rahmen eines von den Auszubildenden mitgestalteten Wortgottesdiensts. “Niemand von uns kann andere unterstützen, wenn wir nicht auch selbst spüren, dass wir getragen sind“. Das Thema „Tragen und Getragen werden“ bot Gelegenheit, die Quellen der Kraft und Motivation der vergangenen drei Jahre und in der beruflichen Zukunft zu reflektieren.

Im Anschluss bedankte sich Schulleiterin Julia Hayck bei den Kooperationspartnern, die die Altenpflegeschüler/-innen während der dreijährigen Ausbildungszeit und des Examens unterstützt und „getragen“ haben und übergab die Examensurkunden an die stolzen Absolvent/-innen.

Heimleitungen, Pflegedienstleiter, Praxisanleiter sowie Angehörige konnten durch die aktuellen COVID19-Schutzbestimmungen nicht in der Kirche anwesend sein.

Die Beglückwünschungen wurden unter freiem Himmel im Anschluss an den Gottesdienst nachgeholt.

Foto: carecampus Akademie

Die erfolgreichen Absolvent/-innen sind (praktische Ausbildungsstätte in Klammern gesetzt):

Ann-Kathrin Bodenstein (Seniorenstift Alte Weberei, Coesfeld), Rebecca Brunken    (Seniorenpark Münsterland, Dülmen), Darleen Ebbing (Stiftung zu den Hlg. Fabian und Sebastian, Rosendahl), Noah Elkemann (St. Ludgerusstift, Billerbeck), Leonie Fritz (St. Josef, Selm), Kerstin Jolk (Marienstift, Havixbeck), Kristine Kempken (Caritasverband für den Kreis Coesfeld, Senden), Marnie Klos (Haus Jakob, Dülmen), Lukas Kulik (St. Josef, Selm), Eva Lange (Maria-Ludwig-Stift, Dülmen), Nils Kramzik (Caritasverband Lünen, Selm), Michelle Lücke (Heilig Geist – Stiftung, Dülmen), Natalie Metelski (Ev. Altenhilfezentrum, Dülmen), Carolin Münster (St. Katharinenstift, Coesfeld), Jaqueline Niewerth (Caritasverband für den Kreis Coesfeld, Lüdinghausen), Stefanie Pinkepank (Marienstift, Havixbeck), Simone Pöpping (Seniorenstift Baumberge, Billerbeck), Olga Singer (Coesfelder Berg, Coesfeld), Sarah Stanke (BHD St. Johannes, Coesfeld), Jacqueline Wagener (St. Laurentius Stift, Coesfeld), Michael Weber (St. Katharinenstift, Coesfeld), Pascal Zander (St. Norbert, Lünen).

Im April und August sind bereits drei neue Ausbildungskurse an den zwei Standorten der carecampus Pflegeakademie in Coesfeld und Dülmen gestartet. Ein vierter Kurs wird im Oktober 2020 in Dülmen starten.

Der neue Abschluss „Pflegefachfrau/-mann“ löst die drei Ausbildungsgänge Altenpfleger/-in, Gesundheits- und Krankenpfleger/-in sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in durch eine Qualifizierung in allen Versorgungsbereichen der Akut- und Langzeitpflege für Menschen aller Altersstufen ab.

BU: Die Absolventen haben allen Grund zur Freude. Sie haben alle eine erfolgreichen Abschluss in der Tasche und bereits eine feste Arbeitsstelle.

 

Weiterbildung „Beratung in der gesundheitlichen Vorsorgeplanung“ erfolgreich abgeschlossen

Kreis Coesfeld. Nach einem Jahr Weiterbildung schlossen 13 Teilnehmende aus Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe sowie dem Hospiz in der vergangenen Woche erfolgreich die Weiterbildung zur „Beratung in der gesundheitlichen Vorsorgeplanung“ ab. Die carecampus Pflegeakademie hat die Weiterbildung in Kooperation mit dem Aachener Bildungswerk im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht.

Hintergrund zu dieser Weiterbildung ist die Rahmenvereinbarung gem. § 132g SGB V. Diese regelt die Umsetzung und Finanzierung einer „Gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase“ in zugelassenen Pflegeeinrichtungen i.S. des § 43 SGB XI und Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Bewohnerinnen und Bewohnern in Einrichtungen der Alten- und Eingliederungshilfe wird damit bezogen auf ihre individuelle Situation die Möglichkeit gegeben, Vorstellungen über medizinisch-pflegerische Abläufe, das Ausmaß, die Intensität, Möglichkeiten und Grenzen medizinischer Interventionen sowie palliativ-medizinischer und palliativ-pflegerischer Maßnahmen in der letzten Lebensphase zu entwickeln und mitzuteilen. „Mit Hilfe der qualifizierten Berater für die Vorsorgeplanung sollen Selbstbestimmung und Lebensqualität in der letzten Lebensphase gestärkt werden“, so Birgit Leuderalbert.

Der erste Teil der Weiterbildung vermittelte in Form von Vorträgen, Diskussionen, Rollenspielen, Trainings in Kleingruppen und im Plenum Grundlagenwissen und Kompetenzen in der Gestaltung von Beratungsprozessen. Im zweiten Teil der Qualifizierung erfolgte in Form von Peergruppenarbeit die selbständige Durchführung und Dokumentation Beratungsprozessen. Im Rahmen von zwei Reflexions- und Supervisionstagen wurden ethisch-rechtliche sowie pflegerisch-medizinische Fragestellungen und der Transfer in die Praxis bearbeitet sowie Ansätze der systemischen Beratung zur gesundheitlichen Versorgungsplanung gecoacht.

Unterstützt wurde das Weiterbildungsangebot vom Palliativnetz für den Kreis Coesfeld e. V.

Aufgrund der positiven Resonanz wird das Angebot für 2021 erneut in das Weiterbildungsprogramm der carecampus Pflegeakademie aufgenommen.

Weitere Informationen unter www.care-campus.de

Steigende Wertschätzung „pusht“ Pflegeakademie - Henrichmann und Tranel im carecampus / „Unvorstellbares geleistet“

Kreis Coesfeld (kcv) Spätestens seit Corona ist es jedem klar geworden: „Pflegekräfte leisten mit hohem Engagement häufig nahezu Unvorstellbares“, betonte der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann. Gemeinsam mit dem CDU-Bürgermeisterkandidaten Gerrit Tranel besuchte er den neuen carecampus in Coesfeld. Die gestiegene Wertschätzung macht sich dort bemerkbar: „Es gab einen Push“, stellte Akademieleiterin Birgit Leuderalbert fest. Die beiden gerade gestarteten Kurse seien mit jeweils 26 Auszubildenden ebenso komplett voll wie der Lehrgang, der im Oktober beginnt.

Im April nahm die neue Pflegeakademie mit ihren Standorten in Coesfeld und Dülmen den Betrieb auf. Hervorgegangen war sie aus der Schule für Gesundheitsberufe der Christophorus-Klinik Coesfeld und dem Caritas-Altenpflegeseminar in Dülmen. Grund waren gesetzliche Vorgaben: Der neue Ausbildungsberuf Pflegefachfrau oder Pflegefachmann ersetzte die bisherigen Berufe Altenpfleger, Krankenpfleger und Kinderkrankenpfleger. „Das Niveau dieser generalistischen Ausbildung ist sehr hoch“, erklärte Christian Germing. Der Vorstand des Kreis-Caritasverbandes wünschte sich daher, dass die Pflegeakademie langfristig auch eine Ausbildung zur Pflegehelferin oder zum Pflegehelfer anbieten kann.

Neben der Ausbildung kümmert sich die Akademie auch um die Fort- und Weiterbildung der Pflegefachkräfte. Die Ausstattung dazu ist hochmodern: Und mit den Mittel aus dem Digitalpakt des Bundes sollen weitere Anschaffungen folgen, berichtete Germing. Auch der zentrale Standort in Coesfeld kommt sowohl bei den Auszubildenden als auch bei den Lehrenden sehr gut an: „Wir haben die Pflege mitten in die Stadt geholt“, erklärte er.

Die Bundespolitik sah Germing weiterhin in der Corona-Pandemie gefordert. „Wir brauchen eine Teststrategie für Pflegekräfte“, erklärte er. Henrichmann betonte, dass die Kapazitäten dafür hochgefahren würden. „Ein Test vermittelt aber eine trügerische Sicherheit“, erklärte der CDU-Politiker. Als Momentaufnahme dürften sie nicht zu Leichtfertigkeit verleiten.

Auch den Demoraum der Pflegeakademie stellten Christian Germing (2.v.l.) und Birgit Leuderalbert dem Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann (Mitte), Bürgermeisterkandidat Gerrit Tranel und Caroline Rulle von der Jungen Union vor. Foto: Büro Marc Henrichmann.

carecampus Pflegeakademie begrüßt 52 neue Auszubildende

Coesfeld/Dülmen. Mit gleich zwei Ausbildungskursen zur Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann startete die carecampus Pflegeakademie im August: ein Kurs mit 26 Auszubildenden am Standort in Coesfeld und ein weiterer Kurs mit ebenfalls 26 Auszubildenden am Standort in Dülmen.

Coesfeld: Kurs-2020-08
Dülmen: Kurs-2020-08

Die Auszubildenden kommen aus verschiedenen Einrichtungen unserer Region. Die carecampus Pflegeakademie kooperiert in der Ausbildung mit über 50 Trägern der praktischen Ausbildung – stationären Altenhilfeeinrichtungen, Kliniken und ambulanten Pflegedienste.

„Wir freuen uns darauf, die neuen Auszubildenden kennenzulernen und sie auf einem guten Weg zur Pflegefachfrau/ zum Pflegefachmann zu begleiten“, so die beiden Schulleitungen der carecampus Pflegeakademie Vera Musholt und Julia Hayck. In den drei Jahren durchlaufen die Auszubildenden unterschiedliche Einsatzbereiche der Pflege – von der Akutpflege, über die ambulante und stationäre Langzeitpflege bis hin zur Pädiatrie und Psychiatrie. „Der Pflegeberuf ist ein vielseitiger und anspruchsvoller Beruf, der im Zuge der Corona-Pandemie endlich die gesellschaftliche Aufmerksamkeit erhalten hat, die er verdient.“, so die beiden Schulleitungen. Am Ende der Ausbildung steuern die Auszubildenden wissenschaftsbasiert und werteorientiert Pflegeprozesse verantwortlich und können in verschiedenen kulturellen, religiösen und familiären Kontexten, kritisch-reflektiert handeln.

Zum 01. Oktober startet ein weiterer Ausbildungskurs zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann am Standort der carecampus Pflegeakademie in Dülmen. Zukünftig starten jeweils zum 1. April, 1. August und 1. Oktober die Ausbildungskurse an der carecampus Pflegeakademie in Dülmen und in Coesfeld.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.care-campus.de

Stimmen der Auszubildenden zum Kursstart und der neuen generalistischen Ausbildung:

Louisa Recker, Auszubildende in den Christophorus-Kliniken, Verteifungsbereich stationäre Akutpflege: „Es war anfangs sehr viel auf einmal, jedoch fällt einem das Lernen deutlich leichter, da man für etwas lernt, was einem Spaß macht und nicht irgendwelche Matheformeln, die kein Mensche mehr braucht. Man lernt für seinen Traumjob.“ Niklas Hildermann, Auszubildender in der VICA, Vertiefungsbereich ambulante Akut-/ Langzeitpflege: „Die generalistische Ausbildung bietet mir einen soliden Grundbaustein im Gesundheitswesen. Ich kann während der Ausbildung viele Einblicke in diverse Bereiche gewinnen und somit gucken, wo meine Stärken und Interessen liegen.“

 

 

Start in einen neuen Lebensabschnitt - Erwin Reykowski in den Ruhestand verabschiedet.

Das Team und die Auszubildenden der carecampus Pflegeakademie am Standort Coesfeld mussten am 23. Juli 2020 Abschied nehmen von ihrem Kollegen und Lehrer Erwin Reykowski.

Nach vielen Berufsjahren in der Krankenpflege, der Anästhesie und Intensiv, der Anästhesie- und Intensivfachweiterbildung sowie der Pflegeausbildung darf Herr Reykowski seinen wohlverdienten Ruhestand beginnen. Er hat sehr viele Veränderungen und Herausforderungen erlebt – nicht nur die drei Ausbildungsreformen, sondern auch noch in diesem Jahr den Umzug in ein neues Gebäude, die Aufstellung eines neuen, vergrößerten Teams und zum Ende seiner Berufslaufbahn auch noch den erfolgreichen Start in die generalistische Pflegeausbildung.

Die Kollegen der carecampus Pflegeakademie wünschen Herrn Reykowski wunderschöne Augenblicke, interessante Herausforderungen, Gesundheit und Zufriedenheit für seinen neuen Lebensabschnitt.

Lernen in digitalen Zeiten - Fort- und Weiterbildungsangebote der carecampus Pflegeakademie

Kreis Coesfeld. Mitarbeitende aus Pflege und Therapie haben zukünftig die Möglichkeit, sich online über das Fort- und Weiterbildungsangebot an der carecampus Pflegeakademie zu informieren. Über das neue Bildungsportal der Akademie können Interessierte direkt auf das aktuelle Angebot zugreifen, Platzkapazitäten einsehen und sich online anmelden.

Das Programm umfasst sowohl Tagesseminare als auch mehrtägige und –wöchige Weiterbildungen zu unterschiedlichen Themenfelder der Gesundheits- und Altenhilfe: Angefangen bei „Dauerbrennern“ wie Kinaesthetics und Palliative Care über pflegerisch-therapeutische Themen und Praxisanleitung bis hin zu aktuellen rechtlichen Fragestellungen, Kommunikation und Führungsthemen.

 „Bislang haben alle Angebote in Präsenzform stattgefunden. Durch die Corona-Pandemie in den letzten Wochen mussten wir jedoch wie viele andere Bildungsanbieter neue Wege gehen“, berichtet Akademieleiterin Birgit Leuderalbert. So ist kurzerhand im Juni eine Praxisanleiter-Weiterbildung im blended-learning Format gestartet, d. h. eine Kombination aus Präsenzunterricht und online-basiertem Lernen. „Die Erfahrungen damit haben gezeigt, dass online-basiertes Lernen im Selbststudium für einige Teilnehmer eine interessante Alternative ist, aber nicht für Jedermann.“

Daher bietet die carecampus Pflegeakademie über eine Kooperation mit dem DiCV Köln zukünftig auch reine online-Seminare an. Bei diesen online-Seminaren findet das Lernen über das Internet statt. Die Teilnehmenden lernen am PC oder Tablet und bestimmen – nach Rücksprache mit Ihrem Träger und der Leitung – Ort, Zeit und Lerntempo.

Die rund 50 Online-Seminare rund um die Themen Pädagogik, Persönlichkeit und Leitung sind als Erweiterung und Ergänzung zu den klassischen Fort- und Weiterbildungsangeboten der carecampus Pflegeakademie zu verstehen. Durch die Online-Seminare erhalten Sie die Möglichkeit, effizient und unabhängig von Ort und Zeit auf neues Wissen zuzugreifen und sich persönlich sowie beruflich weiterzuentwickeln.

„Digitale Lernsysteme können eine sinnvolle Ergänzung zum Präsenzunterricht sein, werden diese aber nicht ersetzten, da es im pflegerisch-therapeutischen Kontext immer auch um Reflexion der eigenen Person und die Gestaltung von Beziehungen geht“, ist sich Birgit Leuderalbert sicher.

Zugang zum Bildungsprotal und den online-Angebote erhält man über die Homepage www.care-campus.de

Pflegeausbildung im Zeichen von Corona an der carecampus Pflegeakademie

Auch die carecampus Pflegeakademie war von der landesweiten Schulschließung aufgrund der Corona Pandemie zum 19. März betroffen. Kurzerhand mussten daraufhin Ausbildungspläne angepasst werden, die Auszubildenden in die praktischen Einsätze in die Pflegeeinrichtungen entsendet werden und Lernaufgaben für das selbstorganisierte Lernen der Auszubildenden im häuslichen Umfeld entwickelt werden. „Wie in allen Schulen haben wir durch Corona einen enormen Digitalisierungsschub erfahren“, berichtet Akademieleiterin Birgit Leuderalbert. In kürzester Zeit wurde eine online-Plattform für die Bereitstellung von Lerninhalten aufgebaut, die auch die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Lernendenden und Lehrenden ermöglicht und begleitend finden erste Unterrichte als Videokonferenzen statt.

Inzwischen konnte nun an den beiden Schulstandorten in Coesfeld und in Dülmen wenn auch in eingeschränkter Form der Präsenzunterricht für die Pflegeschüler wieder aufgenommen werden.

Am Standort in Coesfeld durften am 04. Mai endlich die neuen Auszubildenden der neuen generalistischen Pflegeausbildung mit dem theoretischen Unterricht beginnen. „Regulär beginnt die Ausbildung an der carecampus Pflegeakademie mit einem achtwöchigen Theorieblock, dem sich dann ein sechswöchiger Praxiseinsatz anschließt“, berichtet Vera Musholt, Schulleitung am Standort in Coesfeld. „Mit der Schulschließung im März musste spontan alles anders geplant werden und die Ausbildung am 01. April mit dem praktischen Einsatz in den Pflegeeinrichtungen beginnen.“

Insgesamt sind es 23 Auszubildende aus neun verschiedenen Einrichtungen im gesamten Kreis Coesfeld, die nun schon erste praktische Einblicke aus dem Monat April mit in den Theoriealltag bringen. Der Austausch von unterschiedlichen Erfahrungen aus der stationären Akutpflege, der stationären Langzeitpflege als auch der ambulanten Akut-/ Langzeitpflege aus den verschiedenen Einrichtungen, in denen die Auszubildenden eingesetzt sind, macht nun den Unterricht lebendiger und wertvoll.

Die ersten Erfahrungen der Auszubildenden in der Praxis waren trotz der herausfordernden Situation aufgrund der Corona-Pandemie sehr positiv. Laura Jacksteit berichtet von ihren ersten Erfahrungen im Einsatz in den Christophorus-Kliniken am Standort Nottuln: „Ich selbst wurde sehr liebevoll aufgenommen und mit viel Geduld in den Arbeitsalltag eingeführt. Die Kollegen haben sich trotz manch stressiger Situationen stets Zeit für mich genommen und mir die Dinge sehr detailliert erklärt. Mit sehr viel Rücksichtnahme habe ich immer wieder Neues dazu gelernt. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, war sehr interessant und lehrreich und ich freue mich wirklich sehr noch ein weiteres Mal auf der Station eingesetzt zu sein.“

Am Schulstandort der carecampus Pflegeakademie in Dülmen sah sich Schulleiterin Julia Hayck vor eine andere Herausforderung gestellt. Zwei Kurse der Altenpflege beenden zum 31. August ihre Ausbildung. „Aufgrund der Besuchsverbote in den Pflegeeinrichtungen planen wir die praktischen Abschlussprüfungen anders als sonst nicht in den Praxiseinrichtungen sondern hier in der Schule“, erläutert Hayck. „Die Auszubildenden werden eine sogenannte Simulationsprüfung an einer Pflegepuppe ablegen.“

Damit die Auszubildenden diesen veränderten Prüfungsablauf üben können, wurden Prüfungsfälle erarbeitet und zur Verfügung gestellt. Zur Vorbereitung haben die Auszubildenden eine Zeitplanung erhalten, wann Sie in einem der beiden praktischen Demonstrationsräume der Schule für die Prüfung üben können. „Während der Übungsphasen werden die Auszubildenden durch die Lehrenden der Schule beraten und bei offenen Fragen unterstützt“, so Hayck.

Leonie Fritz und Lukas Kulik sind Auszubildende im derzeitigen Prüfungskurs zur Altenpflegerin bzw. Altenpfleger der carecampus Pflegeakademie in Dülmen. „Wir sind froh, dass wir unsere Abschlussprüfungen trotz der aktuellen Corona-Krise durchführen können. Die Vorbereitung ist für uns gut nachvollziehbar und verständlich aufgebaut.“ Dennoch, da sind sich alle Beteiligten einig, erfordert diese Art der Prüfungsvorbereitung ein hohes Maß an Eigenverantwortung im Selbststudium.

Zum 01. August 2020 starten zwei weitere Ausbildungskurse zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann an den Standorten der carecampus Pflegeakademie in Coesfeld und in Dülmen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.care-campus.de

Quelle der Fotos: carecampus-Pflegeakademie im Kreis Coesfeld

Für inhaltliche Rückfragen steht Ihnen Frau Birgit Leuderalbert unter folgenden Kontaktdaten zur Verfügung:
carecampus – Pflegeakademie im Kreis Coesfeld
Kupferstraße 10, 48653 Coesfeld

Tel. 02541 97069-0

Einweihung der carecampus - Pfegeakademie im Kreis Coesfeld

Am 5. März feierte die carecampus – Pflegeakademie im Kreis Coesfeld die offizielle Einweihung und ging damit als neue Anlaufstelle für Aus- und Fortbildung im Bereich Pflege an den Start. Der Caritasverband im Kreis Coesfeld e. V. und die Christophorus Trägergesellschaft mbH sind Hauptgesellschafter der Akademie. Weitere acht kirchliche Träger der Altenhilfe aus der Region zählen außerdem dazu.

Zum 01.04.2020 nehmen die ersten 25 Schüler und Schülerinnen ihre Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann, nach den neuen Vorgaben der generalistischen Ausbildung, auf. Das Ziel ist, pro Jahr vier Ausbildungskurse für Pflegefachkräfte in der carecampus Pflegeakademie zu starten.

Nach Grußworten von unserem Vorstand Christian Germing und Coesfelds Bürgermeister Karl-Heinz Öhmann moderierte die Akademieleitung Birgit Leuderalbert eine Podiumsdiskussion zum Thema Pflege. Hier herrschte Einigkeit, dass der Pflegeberuf deutlich besser ist, als sein Image.

Anschließend nahm Kreisdechant Johannes Arntz die Einsegnung der Akademie vor, bevor es dann zur Besichtigung der Räumlichkeiten ging. Mit modernen Arbeitsmitteln und praktischen Arbeitshilfen ausgestattet, bietet die Akademie beste Voraussetzungen.